Urkunde zur Ersterwähnung

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Original lateinischer Wortlaut

Nos Gotfridus, Henricus, Teodericus filil Henrici Audocati de Sunthra vniuersis hane scriptum inspecturis salutem in domino. Que geruntur in tempore ne labantur eum tempore scripturarum solent testimonio roborare Tenore igitur praesencium protestamur quod nos bona nostra sita in Hasbach que Ditericus dictus chezelere iure a nobis habuit feodale, ecclesie beati Nicolai in Bubenbach iire proprietario contulismus libere possidena. Prefatus enim Ditericus ipsius pro se et Johanis de Hunoldeshuson et Bertoi de Nezelrit, militum, et nobis ea per praenominatum veriter militem resignata transmisit. Ne igitur hoc factum in posterium valeat aliquatenus inmutari praesens scriptum sigillo castrensum in bomeneborc duximus roborandum. Acta sunt haec Anno domini MCCLX in catedra beati Petri. Testes huius facti nostril sunt Albertus dictus Fraz, Wigandus de Breitowe, Heidenricus de Wilde, milites, Henricus plebanus de Sunthra, Henricus plebanus de boimeneborc.

Urkunde zur Ersterwähnung aus dem Jahre 1260
Urkunde zur Ersterwähnung aus dem Jahre 1260

Aus dem Latein übersetzt

Wir, Gottfried, Heinrich und Dietrich, Söhne Heinrichs, Vogt von Sontra, allen denen, die diesen Brief lesen, unseren Gruß im Herrn. Damit das, was jetzt geschieht, nicht im Laufe der Zeiten untergeht, haben wir unsere Handlung schriftlich festgelegt, und daher bekennen wir, dass wir unsere Güter in Hosbach, die Dietrich genannt Chezeler von uns zu Lehnrecht hatte, der Kirche des heiligen Nikolaus in Bubenbach nach Erbrecht zu freiem Besitz übertragen haben. Der vorgenannte Dietrich hat nämlich für sich selbst und seine Söhne Verzicht geleistet in Gegenwart des Hermann, Pfarrer in Ulfen, und der Ritter Johannes von Hundelshausen und Bertho von Nesselröden, und uns diese aufgelassenen Güter durch den vorgenannten Ritter wirklich übertragen. Damit aber dies in Zukunft noch gültig ist und nicht auf irgendeine Art verändert wird, ist an dieses Schreiben das Siegel der Burgmannen auf der Boyneburg befestigt worden. Geschehen ist dies im Jahre des Herrn 1260 an der Stuhlbesetzung Petri. Zeugen der Handlung waren Albert geannt Fraß, Wigandus von Breitowe und Heidenreich von Welda, Ritter, sowie Heinrich, Pfarrer in Sontra, und Heinrich, Pfarrer auf der Boyneburg.